Wanderung der Freitagsturner 2019

Jedes Jahr im Frühjahr, Anfang Mai, planen die Freitagsturner ihre Frühjahrswanderung.
Diesmal hatten wir uns für eine 2-Tagestour am Rhein entschieden. Der Plan war,
samstags anzureisen und den Mittelrhein-Klettersteig bei Boppard zu bewältigen. Leider
zeigte sich das Wetter am Samstag nicht von seiner besten Seite. Es regnete, es war kalt
und der Wind war auch sehr aktiv. Den Klettersteig bei diesem schlechten Wetter
anzugehen war einfach zu riskant. Als Alternative hatten wir schon vorher die
wunderschöne, anspruchsvolle Tour „Traumschleife Elfenlay“ mit 11 km Länge und tollen
Ausblicken auf den Rhein ausgesucht. Mehrmals überquerten wir die Gleise der
Hunsrückbahn, die uns auf dem gesamten Weg begleitete und die immer wieder in
einem der vielen Tunnel verschwand. Nach vergeblichen Versuchen unterwegs
einzukehren, gönnten wir uns in Boppard ein verspätetes Mittagessen.
Anschließend fuhren wir rheinaufwärts und überquerten den Rhein auf der Fähre bei
Kaub. Dort übernachteten wir in einem kleinen, preiswerten, rustikalen Hotel. Durch die
Nacht begleiteten uns die Bahnarbeiter die uns mit ihren Presslufthämmern einen
durchgängigen Schlaf einfach nicht gönnten. Nach einem sehr guten Frühstück, dass uns
für den schlechten Schlaf etwas entschädigte, fuhren wir weiter nach Assmannshausen.
Dort angekommen und nach der erfolgreichen Suche nach einem Parkplatz fuhren wir,
an diesem etwas kühlen, leicht nebligen Sonntag mit dem Sessellift zum Niederwald
hoch. Nach einer kleinen Wanderung erreichten wir unser anvisiertes Ziel das
Niederwalddenkmal.
Wir informierten uns ausgiebig über die Entstehung des Denkmals und bewunderten die
Dimensionen der Germania. Mit einigen Bilddokumentationen und dem Genuss der
herrlichen Aussicht fuhren wir mit der Seilbahn runter nach Rüdesheim, wo natürlich ein
Besuch der Drosselgasse Pflicht ist. Um unser aufkommendes Hungergefühl zu
befriedigen hatten wir uns ein „Bayrisches Restaurant“ ausgesucht.
Unsere 2-Tagestour neigte sich langsam dem Ende entgegen. Wir fuhren mit dem Schiff
zurück nach Assmannshausen und machten uns auf den Heimweg.
Resümee: Mit 10 Männern unterwegs zu sein war wie immer eine schöne und
interessante Tour.